Die Anfangsjahre: Pionierarbeit ohne Sicherheitsnetz
Zens wurde zu einem Zeitpunkt eingeführt, als die Technologie bereits existierte, fand aber nur geringe Verbreitung. Johan, der sich durch seine Zeit bei Philips mit induktivem Laden auskannte, erkannte das Potenzial, auch wenn der Weg dorthin noch nicht geebnet war.
Johan: „Wir haben die mutige Entscheidung getroffen, uns voll und ganz auf kabelloses Laden zu konzentrieren. In den ersten Jahren haben wir die meiste Zeit damit verbracht, die Leute aufzuklären. Die Handys waren noch nicht so weit; wir haben sogar spezielle Hüllen mit eingebauten Empfängern entwickelt, damit es funktioniert. Es brauchte harte Arbeit, Ausdauer und ein bisschen Glück.“
Von Anfang an war der Anspruch größer als ein eigenständiges Produkt. Der Name Zens spiegelt den Fokus wider, aber auch die Zugehörigkeit zu etwas Größerem.
Erik: „Zen bedeutet Konzentration. Unser Fokus liegt auf Ladegeräten, aber unser Traum war es immer, dass diese Ladegeräte ein nahtloser Bestandteil von Möbeln, Inneneinrichtungen und den Gebäuden um uns herum werden.“
Der Wendepunkt: vom Erklären zum Bitten
Mit dem Aufstieg des kabellosen Ladens vom Nischenprodukt zum Alltagsgegenstand veränderte sich auch die Nachfrage. Die Menschen fragten nicht mehr nach dem Warum, sondern nach dem Wo. Gleichzeitig suchten immer mehr Partner nach integrierten Ladelösungen: eingebaut in Möbel, in Gastronomiebetriebe und Arbeitsbereiche.
Einen entscheidenden Impuls gab die OEM-Kooperation mit IKEA im Jahr 2014. Dadurch erhielt Zens die Größe und das Selbstvertrauen, sich zu professionalisieren und über die Anfangsphase hinaus zu wachsen.
Um den steigenden Erwartungen gerecht zu werden, legte Zen die Messlatte für Design und Leistung immer höher, unter anderem durch Kooperationen (wie beispielsweise mit Apple), bei denen die Anforderungen besonders streng sind.
Johan: „Die Zusammenarbeit mit Apple setzt sehr hohe Maßstäbe. Design, Materialien und Technologie werden umfassend getestet. Das spornt uns an, besser zu werden, und dieser Fokus auf Qualität und Zuverlässigkeit ist heute die Grundlage für alles, was wir entwickeln, egal ob es sich um ein einzelnes Ladegerät für einen Endverbraucher oder eine große Ausstattung für ein Firmenbüro handelt.“
Globale Auswirkungen: von Marina Bay Sands bis zu Pachinko-Spielhallen
Was als kleines Unternehmen begann, entwickelte sich zu einem globalen Akteur. Im Laufe der Jahre sind die Lösungen von Zens an ikonischen und manchmal unerwarteten Orten zum Einsatz gekommen:
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Singapur: Tausende von Ladegeräten wurden in den Gästezimmern und im Casino des Marina Bay Sands installiert.
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Japan: In Pachinko-Spielhallen wurden die Aschenbecher entfernt und durch kabellose Ladegeräte von Zens ersetzt. Mit über 50.000 installierten Geräten in ganz Japan.
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Weltweit: Premium-Ladegeräte für den täglichen Gebrauch, praktisch, zuverlässig und so konzipiert, dass sie sich harmonisch in moderne Umgebungen einfügen.
Der vernetzte Arbeitsbereich
Heute geht es bei Zens um mehr als nur Hardware. Am High Tech Campus in Eindhoven gelegen, arbeiten wir mit Partnern zusammen, um den Arbeitsplatz der Zukunft mitzugestalten.
Erik: „Wir denken über die reine Abrechnung hinaus. Unsere Lösungen liefern jetzt auch Erkenntnisse über die Auslastung: Welche Schreibtische werden tatsächlich genutzt und welche Bereiche sind gefragt? Wir verwandeln Möbel in datengesteuerte Assets, die Unternehmen dabei helfen, nutzerorientiertere Umgebungen zu schaffen.“
Was sich nie ändert
Trotz des Wachstums von frühen Prototypen zu globalen Projekten bleibt der Kern derselbe: Einfachheit, Qualität und praktische Entschlossenheit.
Johan: „Wir wollen nicht unbedingt die Größten sein, aber wir wollen qualitativ zu den Besten gehören. Wir sind bodenständig geblieben und haben gleichzeitig Produkte entwickelt, die den Alltag ein Stück einfacher machen. Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter: ein hoch engagiertes Team, das Ingenieurskunst, Design und partnerschaftliches Denken vereint, um Lösungen zu liefern, die nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis jeden Tag funktionieren.“
Auf die nächsten 15 Jahre, in denen wir Reibungsverluste beseitigen, die Standards erhöhen und intelligentere, sauberere Wege entwickeln, um in Verbindung zu bleiben.
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