Der vernetzte Arbeitsplatz in der Praxis

Dieser Blog fasst das Podcast-Gespräch zwischen Zens, Ahrend und Just Eat Takeaway.com zusammen und zeigt, wie Daten, Design und intelligente Technologie den modernen Arbeitsplatz gestalten.

Das Büro ist nicht mehr nur der Ort, an dem Menschen ihren Laptop aufklappen. Seit dem Aufkommen der hybriden Arbeitsweise hat der physische Arbeitsplatz eine neue Rolle eingenommen: Er ist der Ort für Verbindung, Konzentration, Zusammenarbeit und Zugehörigkeit. Doch wie stellt man sicher, dass ein Büro den Arbeitsalltag eines Mitarbeiters wirklich bereichert? Und wie können Unternehmen Entscheidungen über die Gestaltung des Arbeitsplatzes auf der Grundlage von Fakten statt Annahmen treffen?

Daten als Grundlage für das ultimative Mitarbeitererlebnis

Bei Just Eat Takeaway.com war der Grund für den Start klar: Das Unternehmen wollte verstehen, wie die Mitarbeitenden das Büro wirklich nutzen, wenn sie in ein neues Gebäude umziehen. Nicht durch Vermutungen, sondern durch Messungen.

„Das Büro muss den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden bereichern. Daten helfen uns, besser zu verstehen, wie der Arbeitsplatz wirklich genutzt wird. Man erkennt schneller, was funktioniert und wo Anpassungen nötig sind.“ Arjan Bosgraaf, Just Eat Takeaway.com

Der vernetzte Arbeitsplatz sammelt anonyme Daten zur Belegung. Für Facility Manager ist dies von großem Wert. Welche Zonen sind beliebt? Welche Arbeitsplätze bleiben ungenutzt? Mit diesen Erkenntnissen kann das Unternehmen viel effektiver steuern. Entscheidungen über Flächennutzung, Arbeitsplatzgestaltung und sogar tägliche Abläufe, wie die effizientere Planung von Reinigung und Wartung, können der Geschäftsleitung klar begründet werden.

Die Kraft unsichtbarer Technologie

Wie sammelt man diese Daten, ohne dass sich das Büro wie ein Labor anfühlt? Die Antwort liegt in der intelligenten Integration von Technologie und Design. Zens bringt Technologie über kabellose Ladelösungen in den Arbeitsplatz.

Für die Mitarbeitenden geht es um Bequemlichkeit: Man legt sein Telefon oder seine Ohrhörer ab, und sie laden. Kein Ärger mit Kabeln oder Adaptern. Doch hinter den Kulissen leistet die Technologie mehr. Erik Plasmans erklärt: „Kabelloses Laden mag wie eine kleine Lösung erscheinen, aber es berührt viel mehr: Benutzerfreundlichkeit, Einblicke, Abläufe und letztendlich den Wert des Arbeitsplatzes. Die Stärke liegt in der Kombination: Mitarbeitende erleben unmittelbare Bequemlichkeit, während Organisationen ein besseres Verständnis dafür bekommen, wie ihre Arbeitsplätze genutzt werden.“

Technologie, verpackt in hochwertigem Design

Der Büroeinrichtungsspezialist Ahrend sorgt dann dafür, dass diese Technologie nahtlos in die physische Arbeitsumgebung integriert wird. Schließlich soll sich der vernetzte Arbeitsplatz nicht wie ein technisches Add-on anfühlen, sondern wie ein natürlicher Teil des Interieurs. Juulke Broos von Ahrend betont, dass ein guter Arbeitsplatz intuitiv sein sollte:

„Technologie sollte nicht vom Arbeitsplatz getrennt sein. Sie sollte Teil des Erlebnisses, des Designs und der Art und Weise sein, wie Menschen den Raum nutzen. Wenn sie natürlich in das Design integriert ist, hilft sie den Menschen, sich leichter zurechtzufinden.“

Nachhaltiger, smarter und inklusiver

Die Vorteile eines vernetzten Arbeitsplatzes gehen über Effizienz und Komfort hinaus. Der Podcast hebt hervor, dass Daten auch eine wichtige Rolle bei der Nachhaltigkeit spielen:

Smartere Reinigung: Facility-Teams reinigen nur die Bereiche, die tatsächlich genutzt wurden. Das vermeidet unnötige Arbeit und spart Kosten.
Präventive Wartung: Intensiv genutzte Arbeitsplätze können früher überprüft werden, was die Lebensdauer der Möbel erheblich verlängert.
• Soziale Auswirkungen: Daten können helfen, Serviceprozesse so zu organisieren, dass Raum für soziale Initiativen entsteht, wie die Einbeziehung von Menschen mit Distanz zum Arbeitsmarkt in die Büroinstandhaltung.

Erfolg durch Synergie: Klein anfangen

Der Fall Just Eat Takeaway.com zeigt, dass Erfolg von Zusammenarbeit abhängt. Just Eat Takeaway.com brachte den praktischen Arbeitsplatzkontext ein, Zens lieferte die Technologie und Ahrend trug das Design bei.

Für Organisationen, die ihre Quadratmeter ebenfalls intelligenter nutzen möchten, hat Arjan eine beruhigende Botschaft: Man muss nicht das gesamte Büro auf einmal umgestalten.

„Fangen Sie klein an, schauen Sie, was es bringt, und lernen Sie aus der Praxis. Beginnen Sie zum Beispiel mit einer Reihe von Arbeitsplätzen oder einer bestimmten Zone mit viel Bewegung. Es wird schnell klar, wo der größte Wert liegt.“

Fazit: Ein Büro, das von seinen Nutzern lernt

Der vernetzte Arbeitsplatz zeigt, dass Technologie nur dann wirklich wertvoll wird, wenn sie den Menschen das Leben erleichtert und die Organisation intelligenter macht. Indem man kabelloses Laden von einer praktischen Funktion zum Ausgangspunkt einer Arbeitsplatzstrategie macht, schafft man ein Büro, das kontinuierlich von seinen Nutzern lernt.

Das Ergebnis? Eine Arbeitsumgebung, die menschlicher, nachhaltiger und vollständig zukunftssicher ist.

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